Karl Sandvoss

Gedanken über die Eigenschaften der Konzertsaalgitarre des 21. Jahrhunderts

Erkenntnisse aus einem erfolgreichen langfristigen interdisziplinären Forschungsprojekt
Mitteilung des Institute of Stringed Instruments Guitar & Lute ISIGL e.V., Düsseldorf

Einführung
Die Gitarre gehört im Konzertsaal zu den leisen Musikinstrumenten. Sollte das zur Folge haben, dass unser Instrument heute unverstärkt nicht mehr seinen unverzichtbaren Platz in den großen Konzertsälen dieser Welt findet? Und ist die heutige klassische Konzertsaalgitarre in künstlerischer Hinsicht dazu überhaupt genügend baulich ausgereift?
Es ist interessant, dazu zunächst die Meinung eines der tüchtigsten - und wie wir finden - ehrlichsten traditionellen Luthiers der Madrider Schule, des Altmeisters Paulino Bernabé (1932-2007), zu hören. Er war langjähriger Mitarbeiter und späterer Meister in der Werkstatt von José Ramirez III (u.a. dem letzten langjährigen Luthier Andrés Segovias) und danach einer der angesehensten selbständigen Meister weltweit. Sein Sohn, Paulino Bernabé jun., führt das Geschäft übrigens seit Jahren erfolgreich weiter.
Zu dem insgesamt dreiteiligen Beitrag, dessen 1. Teil sich insbesondere auf eine Interview-Aussage des berühmten Gitarrenbauers Paulino Bernabé stützt, bereitet der Autor im II. Teil (siehe PDF) den Kern seiner Betrachtung zum so genannten „Gesetz vom Kleinsten Zwang“ vor, das er wiederum als Ursache unterschiedlichster Wirkungen in Bezug auf die angestrebten Ziele im Gitarrenbau der Zukunft sieht.

 

Darüber hinaus können weitere Aspekte zu diesem Thema, Entwicklungen im Gitarrenbau sowie darauf fußende Betrachtungen des Autors nachgelesen werden in einem speziellen PDF-Anhang, der für Abo-Leser der Gitarre aktuell vorbereitet ist und mit dem Kontaktformular angefordert werden kann.

[.../gak124] Den kompletten 1. Teil lesen Sie in der Ausgabe GITARRE aktuell Nr. 124-I/14 S. 52/53