Editorial

Liebe Leserinnen, liebe Leser!
»I am not a big name like Julian Bream (...)« schrieb der Bremer Gitarrenprofessor Bernard Hebb im Vorwort seines autobiografischen Buches, das zweifellos als wertvoller Nachlass eines Gitarristen gelten darf, der über ein halbes Jahrhundert als Pädagoge und Performer für die Gitarre tätig gewesen ist.
Hingegen verbrachte „der andere“ - Julian Bream - »A Life on the Road«, wie Tony Palmer die Biografie des englischen Gitarristen und Lautenisten betitelte, der, wie er in einem Interview von 1982 („Gitarre & Laute“) bekannte, sich »nie für das Unterrichten interessiert« hat.
Was der eine global für die Gitarre bewirkt hat, leistete der andere an der Basis. Zwei Persönlichkeiten letztendlich mit dem gleichen Ziel, der Gitarre zu dienen und ihr eine Stimme zu geben im klassischen Musikkarussell. Bream und Hebb sind in diesem Sommer von uns gegangen; sie hinterlassen in der Gitarrenwelt eine große Lücke. (...)

Das Plakat auf S.2 steht pars pro toto für die traurige aktuelle Situation, die auch Hauskonzerte und kleine Veranstaltungen betrifft.

Gehen wir also mit Abstand in die bevorstehenden Festtage und mit Zuversicht in ein gesundes Jahrzehnt! Mit besten Grüßen,
Vorstand und Redaktion
gitarre-foundation hamburg (gfh), Gitarre aktuell
Titel: Julian Bream
Back: »Hauskonzert« Textiles Bild Luitgard Geisler  

Den vollständigen Artikel lesen Sie in Gitarre aktuell 141-II/20 S. 2
weiter zum Inhalt